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| Im
Bereich Future Pop und Melodic
EBM wird der Name Icon of
Coil zu Recht in einem Atemzug
mit Bands wie VNV Nation
und Apoptygma Berzerk genannt.
Das Frühwerk der Gruppe
um Andy LaPlegua (Combichrist)
und Sebastian Komor ist
leider bereits lange vergriffen,
weswegen die Suche nach
dem Back-Katalog der Kult-Elektroniker
für Fans meistens mit
einem frustrierenden Misserfolg
endet … bis jetzt
zumindest. Anfang Mai 2006
erscheint nämlich endlich
eine auf drei CDs verteilte,
komplette Werkschau der
frühen Jahre der Electro-Legende.
„I“ enthält
die Debüt-Single, „Shallow
Nation“, sowie das
erste Album, „Serenity
is the Devil“, „II“
vereint die beiden EPs,
„One Nation Under
One Beat“ und „Seren
E.P.“, während
auf „III“ das
zweite Album, „The
Soul is in the Software“
und die EP „Access
and Amplify“ zusammengefasst
sind. Enthalten sind natürlich
alle Club-Smasher der Tatra-Jahre,
darunter „Regret“
, „Disconnect“,
„Floorkiller“
und „Shallow Nation“
… der Track, der die
Band quasi über Nacht
zu einem der begehrtesten
Acts der Szene machte. Kein
Wunder, denn Icon of Coil
verstehen es wie keine andere
Band, die Eingängigkeit
des Synth Pop mit der brachialen
Wucht der EBM und der Tanzbarkeit
des Techno zu vermischen,
und vermögen so, Fans
aus den verschiedensten
Lagern um sich zu scharen.
Somit gehören „I“,
„II“ und „III“
in jede anständige
Electro-Sammlung…
denn an Icon of Coil kommt
kein Freund von knalligen
Beats, synthetischem Drive
und Melodien mit Suchtfaktor
vorbei. |
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